Wie stelle ich mein Projekt dar?

Stand:

Ein einfacher, aber nützlicher Trick, um bei eurer Projektbeschreibung nichts zu vergessen, ist: Orientiert euch an den W-Fragen – wer, wie, was, wo, wann, warum?

Was? Erzählt, was ihr vorhabt!
Worum geht es in dem Projekt? Was sind eure Ziele und wer ist die Zielgruppe?
Hier ist es wichtig, eure Idee so einfach und verständlich wie möglich in wenigen Sätzen zu beschreiben. Tipp: Falls euch das schwer fällt – wie würdet ihr die Idee einem Schulkind erklären?

Wie? Zeigt eure Strategie auf!
Beschreibt auch kurz, wie ihr das Ganze angehen wollt. Dies zeigt, dass ihr euch schon Gedanken über die Umsetzung gemacht habt.

Wer? Stellt euch vor!
Viele Leute interessieren sich auch dafür, wer hinter der Idee steckt. Wer seid ihr, wie hat sich eure Gruppe gefunden und was verbindet euch? Seid ihr noch auf der Suche nach Leuten, die Lust haben mitzumachen?

Warum? Erzählt von eurer Vision!
Warum ist (euch) das Thema wichtig? Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen? Was ist der größere Beweggrund hinter eurem Projekt?
Bei einem Projekt im Bereich Nachhaltigkeit geht es euch vielleicht nicht nur darum, z.B. einen Beitrag zur Müllvermeidung auf dem Campus zu leisten, sondern auch darum, das Bewusstsein der TU-Angehörigen für das Thema Umweltschutz zu sensibilisieren und im besten Fall das Konsumverhalten mancher Menschen zu verändern.
Hier geht es auch ein bisschen ums Geschichtenerzählen.
Auch interessant kann es sein, zu beschreiben, wie ihr auf die Idee gekommen seid. Vielleicht gab es einen konkreten Anlass?
Tipp: Start with why! Es kann auch hilfreich sein, mit der größeren Vision zu starten und dann aufzuzeigen, mit welcher Idee ihr zu dieser Vision beitragen wollt.

Wo und Wann?
Falls noch nicht genannt, aber bereits bekannt, solltet ihr natürlich einen Ort, wo das Projekt stattfinden oder umgesetzt werden soll, und einen Zeitraum oder Zeitpunkt angeben.

Lasst Bilder sprechen!
Und selbstverständlich – ein Bild unterstützt immens dabei, dass eure Idee verstanden und befürwortet wird. Der erste Eindruck ist dabei das Wichtigste. Nehmt euch also durchaus etwas Zeit dafür, eine ansprechende Visualisierung zu erstellen. Oft fällt es schwer, etwas gut darzustellen, das noch in der Ideen-Phase steckt, aber überlegt euch, wie ihr euer Vorhaben dennoch visualisieren könnt. Passt z.B. eine Skizze, eine Collage, ein Dummy oder ein kleines Modell? Oder könnt ihr ein Bild machen, das eure Idee metaphorisch darstellt? Ein selbst gemachtes Foto oder eine Skizze wirken natürlich persönlicher, aber wenn es nicht anders geht, könnt ihr auch ein Beispiel-Bild (von Plattformen wie Unsplash) nutzen.

Macht ein kurzes Video!
Auch ein Video könnt ihr auf der Plattform zur eurer Projektbeschreibung hochladen. Es muss nicht unbedingt ein hochwertig produziertes Video sein, wie man es von vielen Crowdfunding-Plattformen kennt. Oft hilft es schon, wenn man einen persönlichen Eindruck vom Projektteam bekommt und ihr eure Idee kurz in eigenen Worten erzählt – vielleicht anhand eines Beispiels oder an dem Ort, wo das Projekt realisiert werden soll.

Tipp: Vielleicht hilft es euch bei der ersten gemeinsamen Formulierung der Projektidee, diesen (an einen Elevator Pitch angelehnten) Satz zu vervollständigen:
Wir sind (.... -> eure Gruppe) und helfen (.... -> Zielgruppe) dabei, (.... -> Bedürfnis, Problem, Herausforderung), indem wir (.... -> Projektidee, Lösungsansatz), weil wir (.... -> Vision).