So machst du digital die bestmögliche Werbung


Wiebke Zimmermann
Sandkasten-Team

Stand:

Werbung ist sehr vielfältig. Wir leben in einer Welt, die immer schneller zu werden scheint, ganz besonders, wenn es um Social Media geht. Wenn du ein Projekt über die Engagement-Plattform Sandkasten initiierst, solltest du ein paar Regeln befolgen, um dein Projekt bestmöglich, z.B. auf Instagram, zu bewerben und dabei nicht im Strom zwischen hunderten anderen Pages unterzugehen.

In diesem Beitrag erfährst du

  • wie du dein Projekt bestmöglich darstellst.
  • welche Kanäle der TU und der Sandkasten-Plattform du für Werbung nutzen kannst und
  • wen du dafür fragen musst.
  • Hinweise zu Werbung auf eigenen Kanälen.
  • Hinweise zum passenden Wording
  • das wichtigste zu Bildbearbeitung und Bildrechten.

So stellst du dein Projekt bestmöglich dar!

Ein einfacher, aber nützlicher Trick, um bei eurer Projektbeschreibung nichts zu vergessen, ist: Orientiert euch an den W-Fragen – wer, wie, was, wo, wann, warum? Außerdem unterstützen auch Fotos und kurze Videos eure Projektdarstellung.

Was?

Erzählt, was ihr vorhabt! Worum geht es in dem Projekt? Was sind eure Ziele und wer ist die Zielgruppe?
Tipp: nehmt eure Zielgruppe immer in den Blick! Legt eure Werbung nach der Zielgruppe aus. Beschreibt euer Projekt in einfachen und wenigen Sätzen.

Wie?

Wie möchtet ihr das Projekt angehen? Zeigt eure Strategie!

Wer seid ihr?

Stellt euch vor! Das macht auch euer Projekt persönlicher.

Warum?

Erzählt von eurer Vision! Warum ist das Thema für euch wichtig! Was ist euer Antrieb? Hier geht es auch ein bisschen um Geschichten erzähen. Vielleicht gibt es ja einen konkreten Anlass, durch den sich die Projektidee geformt hat?
Tipp: Start with why! Es kann auch hilfreich sein, mit der größeren Vision zu starten und dann aufzuzeigen, mit welcher Idee ihr zu dieser Vision beitragen wollt.

Wo und wann?

Falls noch nicht genannt, erzählt den Leuten, wo und wann sie euch und euer Projekt erleben können.

Fotos und Videos

Der erste Eindruck ist das wichtigste. Überlegt euch, wie ihr euer Vorhaben am besten visualisieren könnt, sodass es besser verstanden wird und möglichst viele Interessierte Menschen darauf aufmerksam machen. Es müssen nicht immer nur professionelle Fotos und Videos sein, es können auch selbsterstellte Grafiken, Skizzen oder Instagram-Videos mit witzigen Filtern sein, die gut zu eurer Idee passen.

Kanäle der Sandkasten-Plattform und der TU

Kanäle der Sandkasten-Plattform

Einerseits könnt ihr selbstverständlich euer Projekt auf der Sandkasten-Plattform regelmäßig updaten. Ihr könnt aber auch auf das Team im Wissenstransfer zurückkommen und Werbung für eure Veranstaltung auf der Instagramseite von Sandkasten zu verbreiten.

Kanäle der TU

Die Stabsstelle Presse und Kommunikation informiert regelmäßig in unterschiedlichen Formaten – online und gedruckt – über Themen und Ereignisse an der TU Braunschweig.

Die Pressestelle berät euch gerne dabei, zu beurteilen, welches Medium und welcher Kanal (klassische Presseinformation oder TU-Webmagazin und TU Social Media) für eure Inhalte geeignet ist. Setzt euch deshalb als erstes mit dem Team der Stabstelle Presse in Verbindung. Das Team berät euch gerne dabei, ob eine Presseinformation der richtige Weg ist oder ob andere Formate, wie das Online-Magazin bzw. die Social Media-Kanäle der TU besser geeignet sind.

Werbung auf eigenen Kanälen

Natürlich bist du nicht auf die Kanäle der TU angewiesen. Du kannst auch z.B. deinen eigenen Instagram-Account für dein Projekt verwenden oder einen neuen erstellen, den du nur für dein Projekt nutzt. Bestimmt hast du noch mehr Ideen.

Wording in eigener Werbung

Wenn du dein Projekt bewirbst, sollte klar erkennbar sein, wer das Projekt macht. Und das bist du! Wenn du die Sandkasten-Plattform erwähnst, solltest du bedenken, dass Sandkasten eine Engagement-Plattform ist, die es Ehrenamtlichen ermöglicht, coole Projekte zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen durchzuführen. Das kannst du zum Beispiel so kennzeichnen:
“Projekt XY
Projekt initiiert über die Engagement-Plattform „Sandkasten“, TU Braunschweig
https://www.sandkasten.tu-braunschweig.de
Im Zusammenhang mit der Sandkasten-Plattform solltest du möglichst folgende Stichworte verwenden: Engagement, Campus, Nachhaltigkeit, Thema (?) + Format + Zielgruppe etc.
Worte wie Campusgestaltung, … sollten vermieden werden.

Das wichtigste zu Bildbearbeitung

Bildbearbeitung muss nicht aufwendig und teuer sein. Schon einfache Maßnahmen wie den Bildausschnitt ändern (auch “cropping” genannt), die Farben korrigieren und den Kontrast anpassen, rote Augen entfernen oder auch die Dateigröße verkleinern, können den Eindruck des Bildes schon deutlich verbessern.

Bilder im World Wide Web

Wenn du Bilder im Internet präsentieren möchtest ist es wichtig, dass die Maße des Bildes nicht zu klein und auch nicht zu groß sind. Zudem sollte die Auflösung (“dpi”) nicht zu hoch sein. All das beeinflusst die Dateigröße eines Bildes und die ist wichtig, damit dein Bild gut zugänglich für jede:r Nutzer:in ist. Denn wenn die Nutzenden zu lange Wartezeiten haben, verlieren sie schnell die Lust und verlassen die Webseite wieder, bevor sie das Bild überhaupt zu Gesicht bekommen. Zudem dauert für dich das Hochladen einer großen Datei sehr viel länger und verbraucht unnötig Datenvolumen.

Mögliche Programme

Hier ist eine Auswahl an Programmen, die frei oder günstig zu nutzen sind, um deine Bilder zu optimieren:

  • fotobearbeitung.de – funktioniert im Browser ohne Account
  • pixlr.com – funktioniert im Browser, ein Account ist nötig
  • Photoshop Express – eine App zum Download fürs iPhone und iPad
  • gimp.org – ein umfangreiches Open-Source-Programm für OSX, Windows und Linux
  • canva.com – ein Online-Tool zum Layouten der Bilder, also wenn du z.B. eine Schrift o.ä. über dein Bild legen möchtest, funktioniert im Browser, ein Account ist nötig
  • imageoptim.com – eine Übersicht an Open-Source-Programmen für verschiedene Betriebssysteme zur Komprimierung von Bildern, um die Dateigröße noch weiter zu verringern, indem z.B. unnötige Meta-Informationen entfernt werden

Es gibt unzählige Möglichkeiten deine Bilder zu optimieren. Egal für welche du dich entscheidest – es ist immer ratsam es zu tun. Probiere es einfach aus, nach und nach wirst du einen guten Workflow dafür entwickeln.

Das wichtigste zu Bildrechten

Verwendung von Bildern auf der Plattform

Falls ihr eure Projekte oder Events mit fremden Bildern bewerben möchtet, müsst ihr das Urheberrecht beachten. Bei geschützten Bildern sind zuerst die Nutzungsrechte zu erwerben und bei Gebrauch ist der Autor/ die Autorin anzugeben.
Alternativ könnt ihr über Suchmaschinen wie Google oder Ecosia (Filter Nutzungsrechte/Lizenz) auch nach lizenzfreien Bildern zur freien Verwendung suchen oder kostenlose Stockfotos, z.B. von Unsplash oder Pexels, nutzen.

Fotos machen bei Events

Euer Event steht und soll natürlich festgehalten werden. Wenn ihr Fotos oder Videos macht, achtet darauf, dass grundsätzlich die Einwilligung der aufgenommenen Personen benötigt wird. Jede Person darf selbst bestimmen, ob er/sie fotografiert werden darf und ob diese Bilder veröffentlicht werden dürfen.

Normalerweise seid ihr auf der sicheren Seite, wenn ihr eure Gäste kurz fragt, ob ihr Bilder machen dürft. Gerade bei kleineren Veranstaltungen ist das eine unkomplizierte Möglichkeit, um auf die Persönlichkeitsrechte der Einzelnen zu achten.
Um euch komplett abzusichern, könnt ihr auch Einwilligungserklärungen auslegen, die von den Teilnehmenden unterschrieben werden müssen.

Du kannst dein Projekt natürlich nicht nur online bewerben, sondern auch mit Flyern oder einem Infostand in der Mensa. Das wichtigste dazu erfährst du in diesem Handbuchbeitrag.
Wenn du noch weitere Fragen hast, wende dich einfach an deinen Projektcoach. Viel Spaß bei der Gestaltung deiner Werbung!


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